Hotline Topics
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#7 Ratgeber – das Media-Premium der Zielgruppe
Das Ratgeber-Konzept, entlehnt von Lazarsfelds „Two-Step-Flow of Communication“, findet auch in der Marketing-Kommunikation seit Jahrzehnten Anwendung. Wer sind Ratgeber und warum sind sie wichtig? Der Ansatz stellt auf eine dem Kauf vorgelagerte Kaufberatung ab, in der Freunde, Bekannte, Kollegen um Rat gefragt werden, weil sie über mehr Produktkenntnisse verfügen. Diese sogenannten Ratgeber, die einen für den […]
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#6 Qualitative Merkmale in Zielgruppendefinitionen
Qualitative Merkmale wie Einstellungen, persönliche Werte, Konsumhaltungen oder Kaufkriterien in die Zielgruppendefinition aufzunehmen, ermöglicht eine deutlich differenziertere Kontur der Zielgruppe und damit eine präzisere Ausrichtung auf das anvisierte Marktsegment. Gleichzeitig entsteht jedoch ein methodisches Problem: In der Marktforschung lässt sich dieses Problem durch statistische Verfahren lösen, die die Zugehörigkeit einzelner Variablen zu einer Dimension zuverlässig […]
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#5 Standard-Verzeichnis setzen
Eigentlich stellen wir die Hotline‑Topics immer als Kombination aus einem planerischen oder marktforscherischen Aspekt und einem passenden technischen Tool‑Feature dar. Diesmal weichen wir davon ab. Der Grund: Bei uns häufen sich Anfragen, dass bestimmte Zielgruppen, die geladen werden sollen, nicht sichtbar seien. Deshalb widmen wir uns diesmal ausschließlich dem technischen Feature „Standard-Verzeichnis“. Warum gibt es […]
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#4 Strategische Media-Selektion
Der operativen Mediaplanung geht idealerweise eine strategische Mediaselektion voraus. Sie zeigt auf, warum bestimmte Gattungen oder Untergattungen im Media-Mix stärker belegt werden sollten. Die Bewertung zielgruppenspezifischer Medienpräferenzen erfolgt dabei häufig über die Media‑Nutzergruppen der b4p („Aussagen zu Medien/Mediennutzung“) oder über die unter „Einstellungen und Statements“ erfassten Freizeitaktivitäten wie etwa im Internet surfen, Printmedien lesen oder elektronische Medien nutzen.Für genau […]
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#3 Mehr als eine Studie
In der Diskussion mit Planern taucht immer wieder die Frage auf, warum überhaupt mit mehreren Studien geplant werden sollte. Schließlich bedeutet das zusätzlichen Aufwand, birgt das Risiko eines Studienbruchs und erschwert die Übertragung sowie Interpretation der Ergebnisse. Und am Ende muss all das auch noch dem Kunden erklärt werden. Da erscheint es verlockend, einfach bei […]
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#2 Kontaktgewichte – eine Frage der Wirkung
Ein Mediaplan ist weit mehr als die bloße Zusammenstellung von Belegungseinheiten und deren Frequenzen. Das Planungsergebnis beschreibt eine über den Planungszeitraum hinweg erzeugte Summe von Kontakten. Die Programmeinstellung, nach der jeder Kontakt die gleiche Wirkung haben soll, ist jedoch kritisch zu hinterfragen: Es lohnt sich daher, bewusst festzulegen, welche Kontaktanzahl welche Wirkung entfalten soll. Diese […]
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#1 Welche Fallzahl brauchen wir? – Keine!
Bei Tabellenauswertungen mit kleinen Fallzahlen entsteht schnell Unsicherheit: Reichen die Fälle aus, um Über- oder Unterdurchschnittlichkeiten der beschreibenden Merkmale wirklich in der Grundgesamtheit annehmen zu dürfen? Oder handelt es sich nur um zufällige Stichprobenschwankungen? Die Grundidee stimmt: Mehr Fälle bedeuten mehr Sicherheit. Doch neben der Fallzahl, muss auch die ausreichende Besetzung der einzelnen Tabellenzellen vorliegen. […]